Projekte

Die Pfadfinderbildungsstätte Sager Schweiz ist nie ganz fertig – und genau das macht sie aus. Immer wieder entstehen neue Ideen: es wird gebaut, ausprobiert, umgestaltet und weitergedacht. Manche Projekte sind klein und spontan, andere begleiten uns über lange Zeit. Ob Bauprojekte auf dem Gelände, inklusive Angebote, praktische Lösungen aus dem Alltag oder neue Orte zum Zusammenkommen – vieles entsteht einfach daraus, dass Menschen hier mit anpacken und ihre Ideen einbringen. So wächst die Bildungsstätte Schritt für Schritt weiter. Nicht perfekt geplant, sondern gemeinsam gemacht.

Viele Dinge auf dem Gelände der Pfadfinderbildungsstätte Sager Schweiz erzählen bereits ihre eigene Geschichte. Kreislaufwirtschaft bedeutet für uns, Materialien bewusst weiterzuverwenden, Bestehendes neu zu denken und Dingen ein zweites Leben zu schenken – ganz praktisch und oft mit viel Eigeninitiative umgesetzt.

So finden sich im Haus und auf dem Gelände zahlreiche Beispiele: Im ersten Obergeschoss sind historische Jugendstil-Türen verbaut, die über die Bremer Bauteilebörse ihren Weg zu uns gefunden haben. Der Eingangsbereich wurde mit Pflastersteinen gestaltet, die früher Teil des Großenknetener Bahnsteigs waren. An vielen Stellen stammen Materialien aus Rückbauprojekten, Spenden oder Secondhand-Quellen – nicht aus Perfektion, sondern aus der Überzeugung heraus, dass Weiterverwenden sinnvoll ist.

Neben der Wiederverwendung im Bau und Alltag betreiben wir auf dem Gelände eine eigene Recyclingstation. Hier können unterschiedliche Materialien gesammelt werden, darunter alte Handys, Buntmetalle, Kronkorken, Stifte, Batterien, Tonerkartuschen und Korken. Die gesammelten Stoffe bringen wir regelmäßig zu spezialisierten Verwertern, die einen Teil ihrer Erlöse an gemeinnützige Projekte spenden.

Auch Menschen aus der Region sind eingeladen mitzumachen: Materialien können zuhause gesammelt und anschließend gebündelt bei uns abgegeben werden. Die Recyclingstation befindet sich offen zugänglich direkt an der Einfahrt zur Pfadfinderbildungsstätte und ist leicht erreichbar. So wird Kreislaufwirtschaft bei uns nicht nur erklärt, sondern im Alltag gelebt – sichtbar im Gelände, spürbar im Umgang miteinander und offen für alle, die mitmachen möchten.

Direkt neben der Scheune liegt unser kleiner Küchen- und Kräutergarten. Hier wachsen Kräuter, Gemüse und allerlei Essbares, das mit der Zeit und ein bisschen Pflege gedeiht. Mal duftet es nach frischer Minze, mal sprießen Tomaten oder Salat aus den Beeten.

Der Garten ist kein Schaubeet, sondern ein Mitmach-Ort. Gruppen können pflanzen, säen, gießen oder auch neue Ideen einbringen. Wer hier gräbt, merkt schnell: Natur braucht Zeit – und Aufmerksamkeit. Und manchmal reicht schon eine Handvoll Kräuter aus dem eigenen Beet, um das Essen am Lagerfeuer besonders zu machen.

So entsteht ganz nebenbei ein Gefühl dafür, wo Nahrung herkommt, wie Kreisläufe funktionieren und was Verantwortung bedeutet. Einfach machen, ausprobieren, wachsen lassen. Ein Stück Erde, das Gemeinschaft und Natur ganz selbstverständlich verbindet.

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